Project Description

Wie Sie erfolgreich Ihr ERP-Paket und einen Partner auswählen

ERP-Auswahlprozess

Die Auswahl eines ERP-Systems hat weitreichende Folgen. Es ist also wichtig, den Auswahlprozess sorgfältig durchzuziehen. Es gibt verschiedene Ansätze dafür und das möchten wir gern erläutern.

Selbst auswählen

Viele Unternehmen führen die ERP-Auswahl selbst durch. Auf Grundlage der eigenen Wünsche und Anforderungen innerhalb der Organisation machen sie sich auf die Suche nach dem am besten geeigneten System mit dem entsprechenden Partner. Die ‚klassische‘ Vorgehensweise ist wie folgt: Man beginnt mit einer Request for Information (RFI), wobei überprüft wird, ob das System bestimmten Voraussetzungen entspricht (wie z.B. Produktionsplanung, Mehrsprachigkeit oder Multi-Company). Daraus ergibt sich eine Shortlist mit Plattformen, die man sich genauer ansieht, gefolgt von einer Präsentation. Schließlich folgt dann eine Vorauswahl und eine Angebotsanfrage (Request for Proposal). Dieser gesamte Ablauf dauert durchschnittlich etwa 8 Monate. Was uns von Pulse gelegentlich fehlt, ist ein deutliche Zielsetzung für so ein Ausleseprojekt. Und darin steckt genau die Gefahr: Viele Unternehmen verlangen eigentlich etwas, was sie bereits besitzen. Und wenn man verlangt, was man jetzt besitzt, dann bekommt man auch nur das, was man eh schon hat. Ein neues ERP-System wird in diesem Fall keine Neuerung oder Verbesserung bedeuten. Lesen Sie hier eine Fallbeschreibung über ein Unternehmen, das eine sehr klare Zielsetzung hat, und dem ERP hilft, den nächsten Schritt zur Realisierung zu unternehmen.

Auswahlprozess

Auswahl mit einem Berater

Da Unternehmen nicht jedes Jahr eine ERP-Auswahl treffen müssen, lassen sich manche Unternehmen dabei von einem Berater beistehen. Die Idee dabei ist, dass der gesamte Prozess von der Orientierung bis zu den Vertragsverhandlungen und zur endgültigen Auswahl des ERP-Systems vom Berater organisiert wird. Wir sehen grobweg zwei Arten der Beratung:

  1. Beratung für den Auswahlprozess: Longlist, RFI, Shortlist und Demo. Die endgültige Entscheidung wird dem Unternehmen überlassen.
  2. Beratung bei der Auswahl Der Berater leitet das Unternehmen durch den Auswahlprozess und hat bei der Software-Auswahl eine entscheidende Stimme (und bleibt während der Implementierung an Bord).

Einen guten Berater erkennen wir immer an den guten Fragen in der RFI. Eine Frage, die keinen zusätzlichen Wert hat, kostet schnell viel Geld. Bedenken Sie nur: Eine schlechte Frage wird durchschnittlich von 5 Personen begutachtet: dem Berater, Ihren Mitarbeitern, der Geschäftsführung, den ausgewählten Teilnehmern an der RFI und Ihren Mitarbeitern, die ihre Meinung dazu äußern sollen. Das beläuft sich schnell auf Hunderte Euro weggeworfenes Geld. Für jede Frage. Noch einmal abgesehen davon, wer diese Kosten bezahlt. Mit anderen Worten: Denken Sie übergreifend, aber beschränken Sie sich auf das Wesentliche.

Was ist nun am besten?

Haben Sie die richtigen Leute und die Fachkenntnisse im Haus, dann können Sie die Auswahl sehr gut selbst durchführen. Zweifeln Sie daran oder möchten Sie sowieso Hilfe beanspruchen, dann können wir Ihnen einen guten Berater empfehlen.

Helfen Sie mir bei der Auswahl